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Allgemeines Bearbeiten

Die Avocado (Persea americana) gehört zu den Lorbeergewächsen. Die Avocadopflanze wurde von den Azteken erstmals kultiviert und hat somit in Südmexiko seinen Ursprung. Heute gibt es sehr viele Sorten der Avocado und sie wird auch in allem subtropischen Gebiten der Welt angebaut. Die Avocadofrucht, eine Beere, ist je nach Art birnenförmig bis rund. Die Farbe der Avocado ist grün und das Fruchtfleisch gelb. Der Kern ist etwa tischtennisball groß ( also realtiv groß) ,länglich, oval und hellbraun.

Wuchsform  Bearbeiten

Die Avocadopflanze ist ein immergrüner, bis zu 20m großer Baum mit einem relativ kleinem Stamm, jedoch mit großer und dichter Krone. Durch Rückschnitte kann man diese Pflanze auch als einen Strauch pflegen. Dies ist bei Platzmangel erforderlich! Die großen Blätter dieser Pflanze sind elliptisch und ca. 10-20cm lang. Alles andere als groß sind jedoch die kümmerlichen Blüten. Sie werden höchstens ca. 1cm groß und sind gelb- bis rotgrün. Sie duften stark und herrlich.

Anzucht Bearbeiten

Die Vermehrung erfolgt lediglich durch den Samen. Dazu nimmt man eine Reife Frucht (aus dem Supermarkt), löst den Kern und befreit ihn vom Fruchtfleisch, indem man ihn gut mit Wasser spült.

Die Anzucht ist zwar sehr anspruchsvoll, aber nicht so schwer, wie sich dies nun anhören wird. Nachdem man den Kern gründlich gereinigt hat, muss man den Kern mit der spitze nach oben so weit in die Erde drücken, sodass die Spitze des Kernes noch aus der Erde "guckt". Nun ist eine hohe Temperatur (ab 20°C) und eine hohe Luftfeuchtigkeit geboten. Am Besten eignen sich Minigewächshäuser für die Anzucht, denn sie sorgen für die hohe Luftfeuchtigkeit und die hohe Temperatur. Aber man kann auch einfach eine Folie über den Topf stülpen, um die hohe Luftfeuchtigkeit zu bekommen. Der Topf sollte in einem hellen, aber nie in einem sonnigen Standort stehen. Nach einiger Zeit entsteht aus der "herausguckenden" Spitze eine kleine Pflanze. Den Kern muss auf jedenfall noch im Topf bleiben, denn dieser versorgt noch die Pflanze mit Nährstoffen, also, nie den Kern entfernen.

Standort Bearbeiten

Sommer: Der Avocadobaum mag es sonnig bis halbschattig. Im Freien kann der Avocadobaum nur stehen, wenn dieser hell und windgeschützt ist. Ein Stand im vollsonnigen Glashaus kann der Avocadobaum auch ab. Diese Pflanze ist für eine Tropenpflanze ziemlich kälteverträglich aber unter 10°C sollte man sie nicht halten.
Winter: Hell und kühl (zwischen 5°C und 15°C) sollte die Pflanze im Winter stehen. Die Pflanze ist immergrün, die Blätter fallen nicht ab!  

Pflege Bearbeiten

Sommer: Die Bodenfeuchte sollte möglichst konstant sein, niemals sollte Staunässe entstehen! Am Besten ist es, die Erde kurzzeitig trocken zu halten und dann wieder ordentlich gießen. Von April bis September sollte man ca. 1 mal im Monat mit organischem Volldünger gießen. Sollte die Pflanze geschwächt sein, oder sollten sich Fruchtansätze bilden, darf man die Pflanze auf keinen Fall düngen!

Winter: Die Bodenfeuchte sollte weiter behalten werden, doch die Wassermenge sollte reduziert werden, denn im Winter ist der Bedarf an Wasser durch die Winterruhe gering.

Substrat Bearbeiten

Als Substrat genügt Humuserde, die zur Hälfte mit normaler Kübelpflanzenerde gemischt wird. Wenn man dazu noch etwas Blähton mischt ist die Pflanze bestens bedient! Zur Not genügt auch einfache Kübelpflanzenerde. 

Fruchtnutzung Bearbeiten

Damit man in einigen Jahren seine eigenen Avocados ernten kann, muss man mehrere Avocados großziehen und etwas Glück haben. Das Problem an dieser Pflanze ist, dass sich Narbe Staubgefäße sich nicht zur gleichen Zeit bilden. Somit ist die Selbstbefruchtung bei den Avocados nicht möglich, man benötigt mehrere Bäume, die auch zur gleichen Zeit blühen, einer mit Narben und ein anderer mit Staubgefäßen, erst dann ist Fruchtansatz zu erwarten, also, sehr anspruchsvoll die Fruchbildung dieser Pflanze! Die Avocado wird auch Butterfrucht genannt, weil das Fruchtfleisch sehr viel Fett enthält. Die Fette sind, wie bei jedem pflanzlichen Fett, ungesättigt und somit gut für unsern Körper. Die Früchte können roh gegessen werden (gelbliches Fruchtfleisch auslöffeln). Sie eignen sich gut für Salate und können auch zur Speiseölgewinnung verwendet werden.

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