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Allgemeines Bearbeiten

Die Zitrone, auch Limone (citrus limon) genannt kommt aus der Gattung der Zitruspflanzen. Die Zitrone ist keine reine Art, sondern ein Mischling, nämlich aus der Bitterorange und der Zitronatzitrone. Die Zitronen entstanden aus dem Mittelmeerraum und sind dort auch beheimatet, jedoch kann man sie in allen subtropischen Gebieten finden, besonders in Mexiko. Der immergrüne Zitronenbaum bringt faustgroße, gelbe und länglich-ovale Früchte hervor. Die Früchte sind sehr sauer, was an der Zitronensäure liegt. Die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C und Mineralien, wie zum Beispiel Magnesium und Calcium. 

Wuchsform Bearbeiten

Die Zitrone kann man als Strauch oder aber auch als Bäumchen kultivieren. Die Höhe variiert je nach Schnitt doch bis 4m kann der Baum sicherlich erreichen und wird somit als kleiner Baum angesehen. Bei der Ernte sollte Vorsicht geboten werden, denn der Zitronenbaum enthält scharfe Dornen! Die Blätter sind 5-10cm groß und die Form ist länglich-oval. Die Blüten können zu jedem Zeitpunkt auftreten, egal ob Sommer oder Winter. Die Blüten geben einen herrlich duftenden, süßen duft ab und sie sind klein und weiß. Nicht selten erlebt man, dass Früchte und Blüten zum gleichen Zeitpunkt am Baum hängen, dies macht den Baum sehr dekorativ.

Anzucht Bearbeiten

Die Anzucht kann durch Samen, aber auch durch Stecklinge gelingen. Bei der Samen Anzucht nimmt man die Kerne aus einer reifen Frucht, trocknet sie einige Tage und legt sie anschließend in die Erde. Nach 2-4 Wochen kann man dann mit einem Keimling rechnen. Die Samenvermehrung ist sehr simpel und Anfänger kommen ganz gut mit den Pflanzen zurecht. Die Vermehrung durch Stecklinge ist jedoch alles andere als leicht. Man schneidet unter einer Knospe einen ca. 20cm langen Trieb ab und setzt ihn in einem warmen, schattigen und luftfeuchtreichen Raum in die Erde. Für eine hohe Luftfeuchtigkeit kann man mit einer Folie sorgen. Man stülpt eine Folienschicht einfach über den Blumentopf und somit sorgt man für die hohe Luftfeuchtigkeit. Der Verwurzelungsprozess kann sehr lange dauern, aber solange der Trieb gesund aussieht, sollte man die Hoffnung nicht Aufgeben.
Für Anfänger empfiehlt sich die Samenvermehrung, doch aufgepasst ! Mit Früchtebildung muss man erst nach vielen Jahren rechnen, wenn man Glück hat, dann schon mit dem 7. Lebensjahr, wenn man Pech hat, dann mit dem 13. Lebensjahr. Fakt ist jedoch auch, dass die Zitronen, die aus dem Samen vermehrt wurde, früher oder später immer Früchte tragen wird !

StandortBearbeiten

Sommer: Die Zitrone bevorzugt von Mai bis Oktober einen freien Standort, denn im Freien entwickelt sich die Pflanze durch die hohe Lichtausbeute wesentlich besser, als hinter der Scheibe. Sie sollten auf jedenfall windgeschützt stehen, denn der Wind kann die Pflanze verletzten. Ausserdem sollte man auf den Topf achten, denn der sollte nicht in der Sonne stehen, sonst besteht Austrocknungsgefahr.
Winter: Im Winter sollte die Pflanze möglichst hell bei Temperaturen von 3-15°C gehalten werden. Wenn der Standort dunkel ist (z.B. am Nordfenster) dann verliert die Pflanze viele Blätter, doch im Frühling erholt sich die Pflanze oft immer. An zwei Regeln muss man sich halten, nämlich: Je heller der Standort, desto höher die Temperatur und je weniger Blätter die Pflanze besitzt, desto weniger sollte man sie gießen! Diese beiden Regeln sollte man auf jedenfall beachten!

Pflege Bearbeiten

Sommer: Im Sommer ist der Bedarf an Wasser enorm. Man sollte täglich reichlich gießen ! Regenwasser ist für die Pflanze am Besten, doch auch Leitungswasser wird geduldet. Mit dem Düngen sollte man ab März anfangen und bis Oktober wöchentlich mit Zitrusdünger düngen. Zitrusdünger gibt es in jedem, gut sortierten Gartencenter.

Winter: Mit dem Gießvorgang sollte man sparsamer umgehen. Das Gießen erfolgt im Winter nur regelmäßig und auch die Menge ist spärlich. Man darf jedoch die Erde nie austrocknen lassen, oder so viel gießen, dass die Pflanze "nasse Füsse" bekommt, sonst stirbt die Pflanze ab!

Substrat Bearbeiten

Als Substrat sollte man gute Erde mit Humus mischen um Wasser und Nährstoffe besser zu speichern. Außerdem sollte man Blähton, Kies oder Perlite noch zu einem Viertel dazumischen, denn diese grobkörnigen Anteile sorgen für einen luftigen und lockeren Boden und ist somit ideal. Für die Zitrone empfiehlt es sich, Kies zu verwenden, damit der Boden einen niedrigen PH-Wert aufweist. Denn im Mittelmeergebiet ist der Boden auch sandig und somit auch sauer. Falls das Mischen zu lästig ist, kann man sich spezielle Erde für Zitruspflanzen kaufen, doch die gibt es nicht überall.

Fruchtnutzung Bearbeiten

Zitronen sind für den Frischobst verzehr wegen dem hohen Säuregrad nicht zu empfehlen, doch sie ist dennoch in vielen Lebensmitteln erhalten, wie zum Beispiel in Säften und Erfrischungsgetränken. Dies sind die Hauptverwendungen der Zitrone, doch sie kann auch zu anderem verarbeitet werden, wie zum Beispiel zu Backwaren (Kuchen, Torte), Eiswaren, Aromen und Ölen (in der Schale)! Man beachte den hohen Vitamin-C Gehalt in der Zitrone, nämlich 44mg je 100g!

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